Einblick in den Zertifikatslehrgang „Digitale Medienpädagogik“

Einblick in den Zertifikatslehrgang „Digitale Medienpädagogik“

„Wie wirken Medien eigentlich auf das kindliche Gehirn?“

Mit dieser Frage startet für Elina Knelsen von der Stepke-KiTa Walnussweg der Zertifikatslehrgang „Digitale Medienpädagogik“. Keine Technikdebatte, kein Pro und Contra, sondern ein fachlicher Blick auf Entwicklung, Verantwortung und pädagogische Haltung.

Für diesen Beitrag haben wir mit ihr über ihre bisherigen Erfahrungen gesprochen. Der folgende Einblick fasst ihre Eindrücke aus dem ersten Modul „Einführung in die digitale Medienpädagogik“ zusammen.

Verstehen, bevor man bewertet

Gleich zu Beginn wird deutlich: Wer Medienbildung gestalten will, muss kindliche Entwicklung verstehen.

Welche Reize braucht ein Gehirn in welchem Alter?
Wann können Medien Lernprozesse unterstützen und wo brauchen Kinder klare Begrenzung?

Elina beschreibt, wie die Inhalte zum Nachdenken anregen und Sicherheit geben. Statt vorschneller Bewertungen entsteht ein differenzierter Blick. Genau das stärkt sie auch im Kita-Alltag – ob bei der Planung von Angeboten oder im Gespräch mit Eltern.

Vielfalt sehen – Praxis weiterdenken

Im weiteren Verlauf des Lehrgangs rückt die Medienvielfalt in den Fokus: analog und digital, kreativ und rezeptiv, geplant und spontan.

Besonders inspirierend ist für Elina der Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Einrichtungen. Unterschiedliche Konzepte, Erfahrungen und Perspektiven treffen aufeinander. Daraus entstehen neue Ideen – keine fertigen Rezepte, sondern Impulse, die zur eigenen Einrichtung passen dürfen.

Haltung zeigen – Orientierung geben

Ein zentrales Thema ist auch die professionelle Haltung. Begriffe wie „Netiquette“ führen schnell zu einer größeren Frage:

Wie positionieren wir uns als pädagogische Fachkräfte in einer digital geprägten Welt?

Der Lehrgang schafft Raum für Diskussion, Selbstreflexion und gemeinsame Leitlinien – im Team und in der Zusammenarbeit mit Eltern.

Mehr als Mediennutzung

Elinas bisheriges Fazit:
Digitale Medienpädagogik bedeutet weit mehr als den Einsatz von Geräten. Es geht um Fachwissen, um Reflexion und um die Verantwortung, Kinder sicher und kompetent zu begleiten.

Wir freuen uns, Elina auf diesem Weg zu begleiten und geben auch weiterhin Einblicke in den Zertifikatslehrgang.

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