Fortsetzung des Zertifikatslehrgangs „Digitale Medienpädagogik“
Fortsetzung des Zertifikatslehrgangs „Digitale Medienpädagogik“
Das medienpädagogische Projekt mit Eltern im Fokus
Für Elina Knelsen von der Stepke-KiTa Walnussweg startet nach dem Pflichtmodul die erste von zwei Wahlfortbildungen im Zertifikatslehrgang „Digitale Medienpädagogik“. Das Thema dieses Moduls, „Eltern medienpädagogisch kompetent begleiten“ ist die Grundlage für die Umsetzung des eigenen Praxisprojekts in der KiTa.
Theorie & Umsetzung: Das Praxisprojekt
Das Besondere an diesem Lehrgang liegt in der Verzahnung von Wissen und Praxis. Elina und die anderen Teilnehmer*innen setzen ein konkretes Projekt in ihrer eigenen Einrichtung um und übertragen die erarbeiteten Inhalte in ihren Kita-Alltag.
„Der Aufbau mit der Grundlagen-Fortbildung und dem anschließenden Fokus auf die Zusammenarbeit mit Eltern wurde von allen als sehr sinnvoll bewertet. Viele haben die Themen eng miteinander verknüpft, etwa die Hirnentwicklung von Kindern im Zusammenhang mit Medienkonsum oder aktuelle Studienergebnisse“, erklärt Ursula d’Almeida-Deupmann, unsere Expertin.
Die entstandenen Projekte zeigen, wie unterschiedlich und kreativ Medienbildung in Kitas umgesetzt werden kann:
- Interaktive Elterncafés: Raum für Austausch über Medienerfahrungen gestern und heute.
- Sprechende Wände: Impulse im Flur, die Eltern und Kinder zum Dialog anregen.
- Der Medienkoffer: Ein gemeinsam mit Eltern gestaltetes Paket für Medienbildung zu Hause.
Ein bunter Blumenstrauß an Ideen
Unsere Expertin Ursula d’Almeida-Deupmann berichtet: „In der Fortbildung ist ein bunter Blumenstrauß an Ideen entstanden! Alle Teilnehmer*innen haben sich mit einer offenen Haltung auf das Thema und die Methoden eingelassen. Besonders beeindruckend fand ich die unterschiedlichen kreativen Projekte, mit denen die Teilnehmer*innen mit ihren Familien in einen intensiven Austausch eingetreten sind. Mit der Offenheit, dass Medien begeistern und Alltag sind, entwickelten sie neue Formate dazu. Da tauchten Medienhelden von Eltern und Kindern in der Kita als Gesprächsanlass auf. Eltern begannen sich gegenseitig zu unterstützen, kritisch mit den digitalen Medien umzugehen oder Datensicherungen einzubauen. Eine Teilnehmerin stellte gemeinsam mit den Eltern in so kurzer Zeit einen Medienkoffer zusammen. Tolle Ideen!“
Medieneinflüsse im Alltag erkennen
Was bringen die Kinder von zu Hause mit? Im Kita-Alltag zeigt sich der Medieneinfluss oft durch den Sprachgebrauch. Kinder nutzen Begriffe aus „Memes“ oder singen Lieder nach, die sie online gehört haben. Elina und die anderen Fachkräfte reflektieren diese Einflüsse als festen Teil der kindlichen Lebenswelt. Statt diese Trends vorschnell zu bewerten, nutzen sie ihre Beobachtungen als Brücke, um mit den Eltern partnerschaftlich auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen.
Elinas Fazit zum Abschluss
Obwohl der Lehrgang noch weitergeht, zieht Elina bereits jetzt ein wichtiges Zwischenfazit: „Digitale Medienpädagogik bedeutet, die Eltern als Partner zu gewinnen. Es geht darum, gemeinsam hinzuschauen, Trends einzuordnen und Familien sicher durch die digitale Welt zu begleiten.“
Sichere dir jetzt deinen Platz im neuen Zertifikatslehrgang! Wir starten mit dem Pflichtmodul „Einführung in die digitale Medienpädagogik“ am 10. Juni 2026. Jetzt anmelden und dabei sein.
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